Die Feuerbestattung
 

Die Feuerbestattung entwickelt sich immer mehr zur vorherrschenden Bestattungsform in Deutschland.
Geschichtlich war die Feuerbestattung auch in der weiter zurückliegenden Geschichte bekannt, war dann aber in Deutschland bis Mitte des 19. Jahrhunderts verschwunden.
 

Seit jener Zeit als in Gotha das erste Krematorium entstand war die Kremierung der Verstorbenen je nach Region unterschiedlich verbreitet. Seit etwa 25 Jahren zeigen die Zahlen allerdings steil nach oben.
 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Beisetzung: Zum einen das klassische Erdgrab, in das die Urne bestattet wird oder das ausgewiesene kleinere Urnengrab für mehrere Urnen.
 

Dann sind die angesprochenen Friedwälder oder Ruheforste zu nennen, in denen die Urnen am Baum beigesetzt werden.
 

Immer öfter sehen wir auch die Beisetzung in Kolumbarien, das sind Urnenwände, in deren Kammern ein oder zwei Urnen überirdisch beigesetzt werden. Kolumbarien sind nicht auf allen Friedhöfen vorhanden.
 

Zu nennen ist auch noch die Möglichkeit, zum Beispiel im Schweizer Wallis die Totenasche an einem Fels oder auf einer Almwiese oder einem Bergbach zu bestatten.